Das perfekte Outfit für den Partner: Tipps für die Männergarderobe

Wenn es um Mode geht, ist man(n) in der Regel pragmatisch: die Lieblings-Shirts werden so lange angezogen, bis sie ihre Farbe verloren haben, im Kleiderschrank hängt ein Sakko, das seit Jahren als Allzweckwaffe für besondere Anlässe dient – vom Vorstellungsgespräch bis zum 90. Geburtstag der Oma. Shopping-Touren mit “ihm” sind ein kurzes Vergnügen, da er modische Experimente scheut. Vielleicht möchte Ihr Liebster auch sein Outfit optimieren, weiß aber nicht, wie er dieses Projekt angehen soll. So oder so: Mit diesen Tipps helfen Sie Ihrem Modemuffel auf die Sprünge.

Outfit für den Partner: Mann greift nach Hemd
Das perfekte Outfit für den Partner muss nicht immer ein Hemd sein. (Quelle: Nimble Made on Unsplash)

Vor dem Shoppen Inventur im Kleiderschrank machen

Vermutlich stellen Sie Ihren Kleiderschrank im Frühling und Herbst auf den Prüfstand und trennen sich von allem, was nicht mehr passt, unmodern oder unansehnlich geworden ist. Begeistern Sie auch Ihren Lieblingsmenschen dafür und misten sie vor dem Shoppen seinen Kleiderschrank gemeinsam aus!

Nehmen Sie sich bei dieser Bestandsaufnahme seine gesamte Garderobe vor und entsorgen Sie verschlissene Shirts, Pullover mit Mottenlöchern oder Hemden mit speckigen Kragen. Gleiches gilt für Kleidung, die ihm in seinen Zwanzigern noch gepasst hat, mittlerweile aber wie eine zweite Haut sitzt. Fragen Sie Ihren Lebenspartner, wann er den selbstgestrickten Pullover von Tante Gisela zum letzten Mal angezogen hat und wie realistisch er die Chancen für ein Comeback von Hawaiihemden einschätzt. Kann er Ihnen darauf keine Antwort geben, überzeugen Sie ihn davon, diese “Schätzchen” in der Altkleidersammlung zu entsorgen.

Übrigens: Auch Socken, Unterhosen und Schuhe sollten Sie sich vornehmen. Bei diesen Kleidungsstücken neigen Männer ebenfalls dazu, sich schlecht trennen zu können.

Wie sollte die Basisgarderobe aussehen?

Wie sich die Basisgarderobe Ihres Liebsten zusammensetzen sollte, hängt auch vom beruflichen Umfeld ab. Muss er im Job häufig formelle Kleidung tragen, liegt der Fokus auf Anzügen oder Sakkos, Oberhemden und Krawatten. Geht es auf der Arbeit legerer zu, ist er mit (Polo-)Shirts, Pullovern und Jeans gut aufgestellt. Wichtig: Animieren Sie Ihren Partner, lieber in wenige, aber dafür hochwertige Teile zu investieren. Das ist deutlich nachhaltiger als Billigware, die schon nach kurzer Zeit ein Fall für die Tonne ist. Grundsätzlich sollte man(n) diese Kleidungsstücke im Schrank haben:

– T-Shirts/Poloshirts (uni, gedeckte Farben)
– Pullover (uni, gedeckte Farben)
– Hemden (weiß, blau, gestreift oder kariert)
– mindestens ein Sakko (dunkelgrau)
– Kurzmantel oder Trenchcoat
– Jeans (gerader Schnitt)
– Chinos (gedeckte Farben oder bunt)
– Parka/Blouson
– Winterjacke (zum Beispiel Daunenjacke)

Die richtige Größe finden

Ob groß oder klein, Waschbrett- oder Waschbärbauch: Jeder Mann ist anders – und glücklicherweise gibt es mittlerweile für alle Körperformen modische Kleidung. Auch große oder stämmige Kerle finden inzwischen im stationären Handel und in Online-Shops für große Größen das passende Outfit für alle Lebenslagen.

Bevor Sie Ihren Liebsten neu einkleiden, sollten Sie seine Größe ermitteln. Denn mitunter vergessen Männer, dass sich ihre Kleidergröße mit den Jahren verändert hat. Hinzu kommen die unterschiedlichen Größensysteme der Hersteller. Am besten schnappen Sie sich ein Maßband und vermessen Ihr Herzblatt vom Scheitel bis zur Sohle. So können Sie sicher sein, dass Hemden, Sakkos und Jeans gut sitzen.

Anzeige

Farbe bekennen oder dezente Töne anschlagen?

Wenn es darum geht, der Garderobe des Partners eine komplette Frischzellenkur zu verpassen, sollte er nicht wild drauflos kaufen. Damit Hosen, Hemden, Pullover und Jacken zusammen ein stimmiges Gesamtbild ergeben, muss er sich festlegen, welche Farben er mag – und vor allem, welche ihm stehen. Am besten, Sie finden gemeinsam heraus, welcher Farbtyp er ist.

Nicht jeder Mann fühlt sich in mintfarbenen Hemden oder Pullovern in Fliedertönen wohl oder besitzt ausreichend modisches Fingerspitzengefühl, diese Farben gekonnt zu kombinieren – ohne wie ein Papagei auszusehen.

Die einfachere Variante ist daher, bei den neuen Basics zumindest für den Einstieg auf einfarbige Teile in dezenten Farben zu setzen. Schwarz, Weiß, Dunkelblau und Grau, aber auch Olivgrün oder Cremetöne sind eine sichere Bank. Wenn es Ihnen gelungen ist, Ihren Schatz für Mode zu begeistern, wird er vielleicht mit der Zeit ganz von selbst “Farbe bekennen”.




Share on facebook
Facebook
Share on pinterest
Pinterest
Share on twitter
Twitter