Schönheits-OP in der Pandemie – was spricht dafür?


Die Pandemie führte weltweit zu einem klaren Anstieg bei der Zahl von Schönheitsoperationen. Immer mehr Menschen ziehen für sich einen Eingriff in Betracht. Doch was sind die Ursachen für diese Entscheidungen? Und für wen lohnt es sich wirklich, die OP in diesem Jahr anzustreben? Die wichtigsten Fakten zu diesem Thema wollen wir hier in diesem Artikel unter die Lupe nehmen.

Schönheitsoperation in der Pandemie Vorteile
Eine Schönheitsoperation während der Pandemie durchführen zu lassen, kann seine Vorteile haben (Quelle: Depositphotos)

Keine Gefahr der Stigmatisierung

Wer sich bewusst für eine Schönheits-OP entscheidet, ist besonders in Deutschland einem klaren öffentlichen Druck ausgesetzt. Vielen gilt es als Makel, nicht zu den persönlichen körperlichen Schwächen zu stehen. Oder man sollte lieber erst einmal versuchen abzunehmen, bevor man sich einer Fettabsaugung unterzieht, Je komplizierter der Eingriff ist, desto mehr rückt auch die finanzielle Frage in den Vordergrund. Könnte das Geld nicht besser angelegt werden? Da sich all die positiven Argumente meist erst aus der Innensicht erschließen, stoßen viele Patienten in ihrem Umfeld auf taube Ohren.

Experten gehen davon aus, dass dieser Mechanismus auch bei der neuen Beliebtheit der OPs in der Zeit der Pandemie eine wichtige Rolle gespielt haben könnte. Denn der große Teil der Eingriffe findet direkt im Gesicht statt. Dort wären die Spuren im normalen Alltag sehr leicht zu sehen. Während der ersten Tage und Wochen wären eindeutige Kommentare von Kollegen, Freunden und Familie die Folge. Die Pandemie sorgt mit ihrer Maskenpflicht jedoch für eine sehr simple wie effektive Art und Weise des Kaschierens. Wer selbst nicht wegen einer Schönheits-OP in Verbindung erwischt werden möchte, kann dem so schnell entgehen.

Die finanzielle Seite

Zugleich scheint das finanzielle Argument gegen eine OP in der Zeit der Pandemie zu sprechen. Dies liegt vor allem daran, dass ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung Einschnitte auf wirtschaftlicher Seite hinnehmen musste. Zum Beispiel als Folge von Kurzarbeit, die für einige Zeit dafür sorgen konnte, dass am Ende des Monats deutlich weniger Geld auf dem privaten Konto eintraf.

Gleichsam kalkulieren gerade Laien oft zu hoch, was die Preise für eine Schönheits-OP angeht. Dies liegt daran, dass das wachsende Angebot in den letzten Jahren für eine klare Reduktion der Kosten gesorgt hat. Nicht mehr nur absolute Gutverdiener sind auf diese Weise dazu in der Lage, sich den Wunsch der OP zu erfüllen. Stattdessen verfügt längst auch die Mittelschicht über das Potenzial, einen solchen Eingriff in Erwägung zu ziehen. Eine Übersicht über die Schönheits OP Kosten, wie sie derzeit angesetzt sind, ist hier auf dieser Seite zu finden.

Heilung in den eigenen vier Wänden

Auch beim Prozess der Heilung spielt die Pandemie den Patienten in die Karten. Denn in diesen Tagen ist es für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kein Problem, über diesen Zeitraum in den eigenen vier Wänden zu weilen. Viele sind weiterhin dazu angehalten, aus dem Homeoffice zu arbeiten. Hier fällt die Pflege der OP-Narben auch leichter. Wer über einen Zeitraum von zwei bis drei Wochen nicht im Büro erscheint, macht auf diese Weise nicht direkt auf sich aufmerksam.

Auf der anderen Seite sind die Einschränkungen nach einer gut verlaufenden Schönheits-OP in der Regel klar begrenzt. Dieser Umstand bietet die Möglichkeit, schon bald wieder in den normalen Rhythmus bei der Arbeit einsteigen zu können. Dass sich viele Menschen weltweit genau diesen Effekt zunutze machen wollten, zeigt die aktuelle Statistik. Wie verschiedene Quellen berichten, stieg die Zahl der Schönheits-OPs im Jahr 2020 um satte 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vieles spricht dafür, dass sich die Nachfrage über die kommenden Jahre sogar auf diesem hohen Niveau einpendeln könnte. 983.432 OPs bescheren Deutschland in diesem Ranking aktuell den sechsten Platz. Zum ersten Mal überhaupt scheint dabei die Marke von einer Million OPs zumindest in Reichweite zu sein. Experten gehen davon aus, dass dieser Meilenstein in den nächsten Jahren erreicht wird.

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