Wärmekabinen als Alternative zur Sauna

Sie suchen eine Alternative zur Sauna für Ihr Zuhause? Dann sehen Sie sich einmal eine Wärmekabine für 2 Personen an. Solch ein Modell für den Heimgebrauch hat den Vorteil, dass sie keine Feuchtigkeit wie eine Sauna verbreiten. Die Infrarotkabine hat noch zahlreiche weitere Vorzüge. Welche das sind und worauf Sie beim Kauf achten müssen, möchten wir Ihnen in nachfolgendem Artikel gerne etwas näher bringen.

Die Wärmekabine und ihre Vorzüge

Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach einem langen Winterspaziergang durchgefroren nach Hause. Was könnte es da Schöneres geben, als es sich in der Infrarotkabine gemütlich zu machen? Die positiven Effekte der Sauna kennen Sie sicher: Herz und Kreislauf werden stimuliert und das Immunsystem wird gekräftigt.

Leider verträgt nicht jeder die hohen Temperaturen in einer Sauna. Ganz im Gegenteil: Für ältere Menschen bedeuten die Temperaturen von weit über 60 Grad Celsius eine unnötige Belastung für den Kreislauf.

Die Infrarotkabine stellt eine willkommene Alternative dar. Sie ist bei Weitem nicht so heiß und daher sehr viel besser verträglich. In der Wärmekabine herrschen Temperaturen zwischen 30 und 60 Grad Celsius; eine sehr angenehme Wärme also. Bei einer Infrarotkabine mit Tiefenwirkung, sprich mit Infrarotstrahlung B, sollten Sie anfangs eine Aufenthaltsdauer von 20 Minuten nicht überschreiten. Haben Sie sich an die Kabine und deren Wärme gewöhnt, können Sie den Aufenthalt durchaus auf bis zu eine Stunde ausweiten.


Wichtig ist, dass Sie die Wärmekabine regelmäßig aufsuchen, denn nur dann machen sich die positiven Auswirkungen auf Ihre Durchblutung, das Immunsystem und die Haut bemerkbar. Die Infrarotstrahlen übertragen die Wärme direkt an Sie, so dass eine geringere Wärme ausreicht. Auch die Luftfeuchtigkeit ist sehr viel niedriger als in der traditionellen Sauna. Profitieren Sie von einer sehr gut verträglichen Wärme, die Ihrem ganzen Körper gut tut!

Großartige Umbauten müssen Sie für Wärmekabinen für 2 Personen nicht einplanen. Alles, was Sie benötigen, ist ausreichend Platz sowie eine handelsübliche 230-Volt Steckdose. Einen Starkstromanschluss wie bei einer Sauna benötigen Sie nicht.

Von der Optik her unterscheidet sich die Infrarotkabine kaum von der Sauna. Auch sie ist aus hochwertigem Holz, meist aus Hemlockholz, gefertigt. Hemlocktanne hat im Vergleich zu einheimischen Hölzern den Vorteil, dass es komplett harzfrei ist. Möchten Sie Ihre Infrarotkabine nutzen, stecken Sie einfach den Stecker in die Steckdose und bereits nach wenigen Minuten ist die Kabine einsatzbereit. Das hat den Vorteil, dass Sie im Vergleich zur Sauna einen geringeren Stromverbrauch haben.

Wärmekabinen haben einen weiteren wesentlichen Vorteil: Zwar wirkt auch die Wärme in einer Sauna positiv auf den Körper. In der Infrarotkabine aber profitieren Sie von einer Tiefenentspannung. Die in der Kabine verbauten Strahler sind hilfreich bei Verspannungen aller Art. Leiden Sie an Rückenbeschwerden oder gar chronischen Schmerzen, können diese dank regelmäßigen Besuchen in der Infrarotkabine nachweislich gemildert werden.


Auch wenn Sie sportlich sehr aktiv waren und an Muskelkater leiden, bringt die Infrarotkabine sofort Entspannung. Es gibt jedoch auch einige Indikatoren, bei denen Sie eine Infrarotkabine nicht nutzen sollten. Haben Sie einen zu hohen Blutdruck oder akute Entzündungen im Körper, sollten Sie von dem Besuch einer Infrarotkabine zunächst absehen. Gleiches gilt dann, wenn Sie eine Erkältung oder Fieber haben. Bei folgenden Beschwerden aber hat sich der Aufenthalt in der Wärmekabine als hilfreich erwiesen:

Nicht unerwähnt bleiben sollte die bessere Durchblutung der Haut, die durch regelmäßige Besuche in der Infrarotkabine erzielt wird. Sie wiederum sorgt dafür, dass Ihr Hautbild verfeinert wird. Darüber hinaus können Sie durch das regelmäßige Schwitzen dafür sorgen, dass Ihr Körper entschlackt wird und Sie ganz nebenbei einige überflüssige Pfunde loswerden.

Hier noch einmal die wesentlichen Vorzüge der Wärmekabine in der Zusammenfassung:

  • hilft bei Haut-, Muskel- und Gelenkproblemen
  • trockene Hitze besser verträglich
  • schwächere Hitze von maximal 60 Grad Celsius
  • wird auch von Kindern und älteren Menschen gut vertragen
  • kein Starkstromanschluss notwendig
  • geringerer Stromverbrauch als bei der Sauna
  • günstiger in der Anschaffung als eine Sauna

Gründe genug also, über den Kauf einer Infrarotkabine nachzudenken.


Die verschiedenen Arten der Infrarotkabine

Infrarotkabinen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Neben dem kleinen und kompakten Modell für eine Person gibt es Wärmekabinen auch für zwei, vier oder sogar sechs Personen. Darüber hinaus werden die Kabinen hinsichtlich der verbauten Strahler unterschieden. Es gibt Kabinen mit kurzwelliger, mittelwelliger und langwelliger Strahlung. Während die mittel- und langwelligen Strahlen nur die oberen Hautschichten erreichen, dringen die kurwelligen Strahlen bis tief in die untersten Hautschichten ein. Damit können auch tief sitzende Verspannungen gelöst werden. Diese Strahlen werden bei den meisten Infrarotkabinen durch drei verschiedene Arten von Strahlern erzeugt: Verbaut sind entweder Vollspektrumstrahler, Keramikstrahler oder Karbon-Flächenstrahler. Letztere sind für Kinder und ältere Menschen hervorragend geeignet, da sie gut vertragen werden. Die entspannende Tiefenwirkung allerdings fehlt bei diesen Strahlern.

Möchten Sie mit der Wärme auch die Tiefenmuskulatur erreichen, entscheiden Sie sich für Wärmekabinen mit Vollspektrumstrahlern. Sie dringen auch in die tieferen Hautschichten vor und sind daher für therapeutische Zwecke bestens geeignet. Bei diesen Strahlern werden Sie schnell merken, wie sich die Körpertemperatur erhöht und Sie zu schwitzen beginnen.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Gute Wärmekabinen bieten Ihnen eine Leistung von 1.800 Watt und mehr. Diese ist meist auf mehrere Infrarotstrahler aufgeteilt. Bei den meisten Kabinen befinden sich sowohl im Rückenbereich als auch im seitlichen Bereich und im Wadenbereich Strahler. So profitieren Sie von einer gleichmäßigen Wärmeverteilung. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es sich um Keramikstrahler handelt. Hier können Sie sich bequem anlehnen, ohne dass Sie sich verbrennen.

Gute Infrarotkabinen verfügen über ein digitales Bedienelement, an dem Sie die Temperatur entsprechend Ihren Bedürfnissen individuell einstellen können. Achten Sie darauf, dass Sie die Einstellungen sowohl von innen als auch von außen vornehmen können.


Einige gute Wärmekabinen bieten Ihnen einige sinnvolle Zusatzfunktionen. Dazu zählen unter anderem:

  • Farblichttherapie
  • Ionisationsfunktion
  • Radio mit MP3 Funktion
  • Temperaturanzeige

Ionisatoren dienen dazu, dezente Düfte während Ihres Aufenthaltes in der Wärmekabine zu verbreiten. Doch nicht nur das: Auch dienen die Ionisatoren dazu, unangenehme Gerüche und Bakterien aus der Kabine zu entfernen.

Die Farblichttherapie ist ebenso eine ganz nützliche Zusatzfunktion. Ist diese aktiviert, wird der Innenraum der Kabine in ständig wechselnden Farben ausgeleuchtet. Wie Sie vielleicht wissen, haben unterschiedliche Farben ganz unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper. Entscheiden Sie sich wahlweise für eine anregende oder eine beruhigende Wirkung. Grünes Licht beispielsweise ist für eine entspannende Wirkung bekannt, während rot anregend wirkt.

Möchten Sie in der Infrarotkabine auf Ihre Lieblingsmusik nicht verzichten, wählen Sie ein Modell mit USB-Anschluss oder SD-Kartenslot. Überlegen Sie vor dem Kauf genau, welche Funktionen Sie tatsächlich benötigen. Je mehr Zusatzfunktionen Ihnen geboten werden, desto teurer ist die Wärmekabine.


Nicht nur die Ausstattung, sondern auch die Größe bestimmt selbstverständlich den Preis. Wärmekabinen für 2 Personen sind preisgünstiger als die Modellvariante für 4 oder gar 6 Personen. Haben Sie dann Ihr Wunschmodell gefunden, steht entspannten Wellnesseinheiten im eigenen Heim nichts mehr im Wege.

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